• Kapitalerhöhung: Maßnahme, bei der ein Unternehmen neues Eigenkapital aufnimmt und zusätzliche Aktien ausgibt. Quelle
  • Kapitalmarkt: Markt, auf dem mittel- bis langfristige Finanzierungen über Aktien und Anleihen aufgenommen werden. Quelle
  • Kapitalmaßnahme: Oberbegriff für Vorgänge wie Kapitalerhöhung, Aktiensplit, Nennwertumstellung oder Bezugsrechtsemission. Quelle
  • Kapitalstruktur: Aufteilung der Unternehmensfinanzierung in Eigenkapital und Fremdkapital. Quelle
  • Kehrwert des KGV (Earnings Yield): Gewinnrendite; Gewinn je Aktie im Verhältnis zum Kurs, ausgedrückt in Prozent. Quelle
  • Kerzenchart (Candlestick): Charttyp, der Eröffnungs-, Hoch-, Tief- und Schlusskurs einer Periode als „Kerze“ zeigt. Quelle
  • KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis): Aktienkurs geteilt durch Gewinn je Aktie; grobe Kennzahl zur Bewertung. Quelle
  • Knock-out-Schwelle: Kursmarke, bei deren Erreichen ein Hebelprodukt verfällt und in der Regel wertlos wird. Quelle
  • Kombizertifikat: Zertifikat, das Eigenschaften verschiedener Produkte kombiniert, z.B. Bonus und Discount. Quelle
  • Korrelation: Maß, wie stark sich zwei Kurse gemeinsam bewegen (von -1 bis +1). Quelle
  • Kreditausfallrisiko: Risiko, dass ein Schuldner Zins- oder Tilgungszahlungen nicht leisten kann. Quelle
  • Kreditrating: Bonitätseinschätzung eines Emittenten durch Ratingagenturen wie S&P oder Moody’s. Quelle
  • Kumulierte Rendite: Gesamtrendite einer Anlage über einen längeren Zeitraum ohne Umrechnung auf Jahresbasis. Quelle
  • Kurspflege: Stützungsmaßnahmen, mit denen Emittenten oder Banken die Marktliquidität eines Wertpapiers verbessern. Quelle
  • Kursschwankung: Veränderung des Preises eines Wertpapiers nach oben oder unten im Zeitverlauf. Quelle
  • Lagerrisiko: Risiko, dass Wertpapiere bei der Verwahrung z.B. im Ausland besonderen rechtlichen Risiken ausgesetzt sind. Quelle
  • Laufzeit: Zeitraum bis zur Fälligkeit einer Anleihe oder eines Finanzvertrags. Quelle
  • Leerverkauf (Short-Selling): Verkauf von geliehenen Wertpapieren in Erwartung fallender Kurse, um später günstiger zurückzukaufen. Quelle
  • Leitindex: Wichtigster Aktienindex eines Landes oder Marktes, z.B. DAX in Deutschland oder ATX in Österreich. Quelle
  • Limit-Order: Order, die nur dann ausgeführt wird, wenn ein festgelegter Höchst- oder Mindestkurs erreicht wird. Quelle
  • Liquidität: Eigenschaft eines Marktes oder Wertpapiers, schnell und mit geringem Preisabschlag handelbar zu sein. Quelle
  • Long-Position: Position, bei der auf steigende Kurse gesetzt wird; typische Form beim Kauf von Aktien oder ETFs. Quelle
  • Loss Aversion: Neigung, Verluste stärker zu gewichten als gleich hohe Gewinne, was Anlageentscheidungen verzerren kann. Quelle
  • Makroökonomie: Betrachtung der Gesamtwirtschaft mit Größen wie Wachstum, Inflation und Zinsen. Quelle
  • Market-Order: Order, die sofort zum nächsten verfügbaren Kurs ausgeführt wird, ohne Preisbegrenzung. Quelle
  • Marktbreite: Zahl der an Kursbewegungen teilnehmenden Aktien (z.B. wie viele im Index steigen oder fallen). Quelle
  • Marktkapitalisierung: Börsenwert eines Unternehmens, berechnet aus Aktienkurs mal Anzahl der ausgegebenen Aktien. Quelle
  • Marktliquidität: Tiefe eines Marktes, gemessen an Ordervolumen und engen Spreads. Quelle
  • Marktrisiko: Risiko, dass der Gesamtmarkt fällt und damit auch gut diversifizierte Portfolios im Wert sinken. Quelle
  • Marktsegment: Teilbereich einer Börse mit spezifischen Zulassungskriterien, z.B. Prime Standard. Quelle
  • Momentum: Faktor, der Kursstärke misst; Anlagen mit positivem Momentum haben zuletzt besonders gut performt. Quelle
  • Money-Management: Regeln zur Positionsgröße, Risikolimits und Kapitalaufteilung beim Trading. Quelle
  • MSCI World: Globaler Aktienindex mit Unternehmen aus Industrieländern, häufige Basis für Welt-ETFs. Quelle
  • Multi-Asset-Fonds: Fonds, der in mehrere Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Rohstoffe investiert. Quelle
  • NAV (Net Asset Value): Rücknahmepreis eines Fondsanteils; Wert des Fondsvermögens pro Anteil. Quelle
  • Nachrangige Anleihe: Anleihe, die im Insolvenzfall nachrangig bedient wird, dafür oft höheren Kupon bietet. Quelle
  • Nachschusspflicht: Pflicht, bei gehebelten Produkten zusätzliches Kapital nachzuschießen, wenn Verluste zu groß werden. Quelle
  • Nebenkosten: Transaktionskosten wie Ordergebühren, Spreads oder Börsenentgelte. Quelle
  • Nennwert: Aufgedruckter Wert einer Anleihe oder Aktie, der z.B. die Rückzahlungssumme einer Anleihe angibt. Quelle
  • Nettoinventarwert: Deutscher Begriff für den NAV; Wert des Fondsvermögens abzüglich Verbindlichkeiten. Quelle
  • Notierung: Art, wie ein Wertpapier an der Börse geführt wird, z.B. in Währung oder Prozent des Nennwerts. Quelle
  • Open-End-Zertifikat: Zertifikat ohne feste Laufzeit, das die Entwicklung eines Basiswertes abbildet. Quelle
  • Operativer Cashflow: Zahlungsstrom aus der laufenden Geschäftstätigkeit eines Unternehmens. Quelle
  • Optionsschein: Wertpapier, das das Recht verbrieft, einen Basiswert zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Quelle
  • Order: Auftrag an den Broker, ein bestimmtes Wertpapier zu kaufen oder zu verkaufen. Quelle
  • Orderbuch: Liste aller offenen Kauf- und Verkaufsaufträge zu einem Wertpapier inklusive Limit und Volumen. Quelle
  • Orderzusatz: Ergänzung einer Order, z.B. „Fill or Kill“, „Immediate or Cancel“, die die Ausführung genauer definiert. Quelle
  • Outperformance: Bessere Wertentwicklung einer Anlage im Vergleich zu einer Benchmark. Quelle
  • Overnight-Risiko: Risiko, dass sich Kurse außerhalb der regulären Handelszeiten stark ändern und am nächsten Tag mit einem Gap eröffnen. Quelle